Ein gutes Portraitfoto zu machen kann manchmal echt kompliziert sein. In diesem Beitrag zeige ich euch Tipps, wie ihr das perfekte Foto machen könnt.
Schritt 1: Wo macht man das Foto?
Für Portrait Fotografie in Innenräumen muss die Beleuchtung stimmen. Optimal beleuchtet wird das Gesicht deines Models durch diverse Hilfsmittel wie eine Hauptlichtquelle, Aufhellblitz und einen Schirmreflektor. Portraitfotos können aber durchaus auch vor einem Fenster aufgenommen werden, wodurch interessante Spielereien mit Licht und Schatten entstehen.
In Außenbereichen sollten Portraits nicht unbedingt zur Mittagszeit geknipst werden. Durch den hohen Stand der Sonne ist der Lichteinfall nicht optimal und das Licht ist oftmals sehr grell. Wähle für Außenaufnahmen lieber frühe Morgen-, späte Nachmittags- oder Abendstunden. Dann sind die Lichtverhältnisse für Portrait-Aufnahmen günstiger. Die untergehende Sonne beispielsweise zaubert warme Töne auf das Gesicht des Models.
Schritt 2: Die perfekte Atmosphäre
Nimm dir Zeit für dein Fotomodell und schaff eine angenehme und lockere Atmosphäre. Baue möglichst schon vor den Aufnahmen deine Utensilien auf. Unterhalte dich mit deinem Model und lass Musik laufen, die auch deinem Model gefällt. So kannst du ihm die Scheu vor der Kamera nehmen und schaffst dadurch die Grundlage für möglichst natürliche Gesichtsausdrücke.
Es muss nicht immer eine steife Pose sein – lebendige Portraits entstehen auch oftmals aus der Bewegung heraus. Bei Aufnahmen von Kindern empfiehlt es sich, ihnen etwas zur Beschäftigung in die Hand zu geben, damit sie ein wenig abgelenkt sind. Nach kurzer Zeit bemerken sie dann oft gar nicht mehr, dass sie fotografiert werden.
Schritt 3: Der Blickwinkel
Experimentiere bei deiner Portrait-Fotografie mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Dein Model muss nicht immer nur frontal aufgenommen werden. Teste aus, wie die Bilder wirken, wenn du das Model von unten, von oben, auch einmal schräg oder seitlich im Profil fotografierst. Je nach Ausrichtung der Kamera zum Model werden bestimmte Regionen des Gesichts, wie die Stirn und die Wangenknochen oder das Kinn und der Unterkiefer betont.
Mit den verschiedenen Aufnahmewinkeln erzielst du zudem unterschiedliche Effekte. So wirkt ein Model von unten aufgenommen eher überlegen und selbstbewusst. Von oben fotografiert scheint es hingegen eher verletzlich und schüchtern.
Schritt 4: Die Bildgestaltung
Achte auf den Bildausschnitt: Lass möglichst nicht zu viel und nicht zu wenig Platz über den Köpfen. Wenn viel Hintergrund gezeigt oder etwas Spannung und Auflockerung in die Aufnahme eingebaut werden soll, rücke dein Modell auf eine Seite des Bildes. Der Hintergrund sollte zur gewünschten Aussage des Bildes passen und den Charakter der abgebildeten Person unterstreichen. Unruhige Hintergründe und störende Gegenstände können bei Bedarf durch den richtigen Einsatz der Fokussierung in Unschärfe verschwimmen oder auch später durch entsprechende Bildbearbeitung unscharf gemacht werden.
In der Portrait Fotografie macht auch die Wahl eines bestimmten Motiv-Bereichs die Aufnahme interessant. Gerade bei Nahaufnahmen erzeugen Ausschnitte tolle Effekte, wenn man beispielsweise nicht den vollständigen Kopf darstellt, sondern diesen etwa im oberen Teil beschneidet oder nur die Augen zeigt. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man Bildausschnitte auch im Nachhinein auswählen und gezielt in das Portrait hineinzoomen.
Schritt 5: Lichtverhältnisse & Beleuchtung
Je nach der gewünschten Bildaussage deiner Portrait Fotografie sollte die Beleuchtung gewählt werden. Möchtest du beispielsweise die Falten eines älteren Menschen betonen und damit seine Lebenserfahrung, empfiehlt sich die Verwendung von hartem und kräftigem Licht mit direkter Beleuchtung. Dadurch leuchtest du das Gesicht entsprechend aus und hebst die Schatten mehr hervor. Dies entsteht durch punktförmige Lichtquellen wie beispielsweise die Sonne, Scheinwerfer oder ein Fotoblitz.
Schmeichelhafter hingegen wirkt indirektes, weiches Licht, das von professionellen Fotografen mit so genannten Softboxen geschaffen wird. In der Natur findest du ähnliche Lichtverhältnisse an bewölkten Tagen oder in den Morgen- bzw. Abendstunden.
Orange schälen und mit dem Messer das Fruchtfleisch aus den Schnitzen schneiden (A). Saft aus dem zurückgebliebenen Fruchtfleisch auspressen und beiseite stellen. Ananas schälen, den harten Mittelteil herausnehmen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Bei den Erdbeeren die Kelchblätter entfernen und sie dann längst halbieren.
Das zubereitete Obst in eine Schüssel geben, den ausgepressten Orangensaft, Zitronensaft, Likör und Zucker hinzufügen und kurz durchmischen (B), dann für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Servieren die Banane in 1cm dicke Scheiben schneiden (C), unter den Obstsalat aus Schritt 2 mischen und in einer Schale anrichten. Mit Pfefferminzblättern garnieren.